Erzeugungsanlagen

Sie möchten sich eine sogenannte Eigenerzeugungsanlage installieren lassen und die erzeugte Elektrizität in unser Verteilnetz einspeisen?

Dann wäre zunächst die Art der Erzeugung wichtig. Dabei wird unterschieden in:

Am 01. August 2004 trat das Gesetz für den Vorrang Erneuerbare Energie (EEG) in Kraft. Ziel des Gesetzes ist es, eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung im Interesse des Klima- und Umweltschutzes zu ermöglichen und den Beitrag erneuerbarer Energien an der Stromversorgung deutlich zu erhöhen. Dies soll erreicht werden durch den Anschluss von Eigenerzeugungsanlagen auf der Basis regenerative Energiequellen sowie die Abnahme und Vergütung von Strom aus diesen Anlagen. Insbesondere Wasser- und Windkraft, solare Strahlungsenergie, Geothermie, Deponiegas, Klärgas, Grubengas oder Biomasse werden als regenerative Energiequellen berücksichtigt.

Die Stadtwerke Bretten GmbH fördern den Anschluss dieser Anlagen an ihr Verteilnetz. Im letzten Jahr konnte der Anteil der Elektrizität aus regenerativen Energiequellen erheblich gesteigert werden (s. nachfolgende Aufstellung)

 

Veröffentlichung gem. § 52 Abs. 1 EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)

Gemäß § 52 Abs. 1 EEG sind Netzbetreiber verpflichtet, die für die Ermittlung der auszugleichenden Energiemenge und Vergütungszahlungen erforderlichen Angaben zu veröffentlichen:

 

 

 

 Strommenge
(kWh) 

Anteile Energie
(%) 

 Vergütung 
(€)

 § 6  

 Wasserkraft 

 15.040

 0,28 %

 1.153,57

 § 7

 Deponiegas, Klärgas,
 Grubengas

 

 

 

 § 8

 Biomasse

 

 

 

 § 9

 Geothermie

 

 

 

 § 10  

 Windenergie

 

 

 

 § 11    

 Solare Strahlungsenergie 

 5.349.329

 99,72 %

 2.109.402,86

 

 Gesamtenergie

 5.364.369

 100 %

2.110.556,43

 

 Vermiedene NNE

 

 

 20.552,45

 

 Vergütung nach Abzug
 vermiedener NNE

 

 

2.090.003,98

Die gesetzeskonforme Aufnahme und Vergütung der EEG-Einspeisungen innerhalb des Verteilernetzes der Stadtwerke Bretten GmbH gemäß § 4 Abs. 1, 5 und § 5 Abs. 1 EEG wurde von einem allgemein anerkannten Wirtschaftsprüfungsunternehmen bescheinigt.

Das Gesetz für die Erhaltung, Modernisierung und den Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung trat am 1.April 2002 in Kraft. Geregelt wird dadurch die Abnahme und Vergütung von „Kraft-Wärme-Kopplungsstrom“ aus Kraftwerken, die mit Stein- oder Braunkohle, Abfall, Biomasse, gasförmigen oder flüssigen Brennstoffen betrieben werden.

Ziel ist die Minderung der jährlichen Kohlendioxid-Emissionen durch den befristeten Schutz und die Modernisierung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen sowie den Ausbau der Stromerzeugung in kleinen KWK-Anlagen und die Markteinführung der Brennstoffzelle. Das alles dient der Energie-einsparung, dem Umweltschutz und der Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung.

Antragstellung

Für beide Formen ist ein Antrag für den Anschluss an unser Verteilnetz zu stellen. Die folgenden Unterlagen sind dabei bitte vollständig einzureichen:

  • Anmeldung zum Anschluss an das Niederspannungsnetz (VDEW-Vordruck)
  • Datenblatt für eine Eigenerzeugungsanlage mit den technischen Daten der Anlage (Mustervorlage lt. VDEW-Richtlinie) Anschlussbedingungen und Anschlussregeln
  • Lageplan, aus dem die Bezeichnung und die Grenzen des Grundstückes sowie der Aufstellungsort hervorgehen
  • Übersichtsschaltplan der gesamten elektrischen Anlage mit den Daten der eingesetzten Betriebsmittel (eine einpolige Darstellung ist ausreichend)
  • Beschreibung der Schutzeinrichtungen mit genauen Angaben über Art, Fabrikat, Schaltung und Funktion und ggf. eine entsprechende Konformitätserklärung des Herstellers zum Nachweis der Anforderungen
  • Angabe über den Kurzschlussstrom der Eigenerzeugungsanlage am Übergabepunkt im Niederspannungsnetz
  • Bestätigung dass. gem. TAB 2000 4 (1) alle Anlagenteile, in denen nicht gemessene elektrische Energie fließt, plombierbar ausgeführt werden. Dies gilt besonders für den Teil der Anlage zwischen Ausgang des Wechselrichters und Zählerschrank

 

Für Anlagen mit einer Wechselrichterausgangsleistung größer 4,6 kVA benötigen wir zusätzlich:

  • die Herstellerangabe über den Eigenverbrauch des Wechselrichters aus dem Versorgungsnetz (nicht vom PV-Generator)

 

Nach Eingang Ihrer Unterlagen werden sich die Stadtwerke mit Ihnen abstimmen, um die Genehmigung zum Beginn des Baues der EEA zu erteilen. Bitte beachten Sie, dass ggf. weitere Antragsunterlagen benötigt werden können.

Service-Hotline

07252 913-133

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